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10.04.2008 15:22
Vor dem Europäischen Parlament: McCanns werben für Alarmsystem für verschwundene KinderVor dem Europäischen Parlament: McCanns werben für Alarmsystem für verschwundene Kinder |
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19.03.2008 14:57
Britische Zeitung entschuldigen sich bei Maddies ElternBritische Zeitungen entschuldigen sich bei Maddies Eltern
Foto: AFP London (AFP) - Mit Anzeigen auf ihren Titelseiten und Entschädigungszahlungen haben sich zwei auflagenstarke britische Zeitungen bei den Eltern des vermissten britischen Mädchens Madeleine McCann entschuldigt. "Wir sehen ein, dass eine Reihe von Artikeln in der Zeitung unterstellt haben, dass das Ehepaar den Tod seiner vermissten Tochter Madeleine verursacht und dann vertuscht hat", hieß es in der Anzeige des "Daily Express". "Wir räumen ein, dass es keinen Beweis gibt, der diese Theorie stützt, und dass Kate und Gerry keinerlei Schuld am Verschwinden ihrer Tochter haben." Die Zeitung betonte in der Anzeige zudem, sie habe als Ausdruck des Bedauerns eine "beträchtliche Summe" in den Madeleine-Fonds einbezahlt und werde die Bemühungen zum Finden des Mädchens unterstützen. Eine ähnliche Stellungnahme erschien auf der Titelseite des "Daily Star". Beide Zeitungen gehören der Verlagsgruppe Express Newspapers. Der "Daily Star" hat eine Auflage von 610.000, der "Daily Express" verkauft täglich 700.000 Exemplare. Beide Zeitungen haben zudem Sonntagsblätter, die ebenfalls zu hunderttausenden verkauft werden. Eine Sprecherin des Find-Madeleine-Fonds bestätigte die Entschädigungszahlungen. Sie betonte, dass alles Geld in den Fonds fließe. "Die Familie bekommt nichts", sagte sie. Die Höhe der Entschädigungszahlung nannte die Sprecherin nicht. Die Beschwerden der McCanns bezogen sich laut Beldom auf etwa hundert Artikel in den vier Zeitungen des Express-Verlags. Die Sprecherin kündigte für Mittwochmorgen eine Pressekonferenz an. Maddie war Anfang Mai vergangenen Jahres kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus der Ferienwohnung der Familie an der portugiesischen Algarveküste verschwunden, während die Eltern in einem nahegelegenen Restaurant zu Abend aßen. Trotz einer beispiellosen internationalen Medienkampagne fehlt von dem Kind jede Spur. Zwischenzeitlich gerieten die Eltern selbst in Verdacht, doch entschuldigten sich die portugiesischen Ermittler inzwischen bei den McCanns. Immer wieder gab es Berichte aus den verschiedensten Ländern, in denen das kleine Mädchen mit den markanten Augen zwischenzeitlich aufgetaucht sein soll - doch erwiesen sie sich jedes Mal als Fehlanzeige. AFP, 19.03.2008
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19.03.2008 14:55
Frankreich: Studentin will Maddie gesehen habenFrankreich: Studentin will Maddie gesehen haben
Foto: dpa Eine Touristin aus den Niederlanden will das vermisste britische Mädchen Maddie in Südfrankreich gesehen haben. Die französische Justiz gehe entsprechenden Hinweisen nach, berichtete der Radiosender France Info. Die Studentin habe ausgesagt, die vierjährige Madeleine Ende vergangener Woche an einer Autobahnraststätte in der Nähe von Montpellier gesehen zu haben. Das Mädchen habe auf seinen Namen reagiert. Madeleine verschwand am 3. Mai aus einer Ferienanlage in dem portugiesischen Badeort Praia da Luz. Ihre Eltern sind selbst Verdächtige in dem Fall. Sie beteuerten aber immer wieder ihre Unschuld. Dpa, 21.02.2008
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19.03.2008 14:52
Maddie-Ermittlungen vor dem Abschluss
Foto: AFP Lissabon (AFP) - Die portugiesischen Behörden wollen ihre Ermittlungen im Fall der verschwundenen kleinen Britin Madeleine McCann in Kürze einstellen. Die Untersuchungen "nähern sich ihrem Ende", sagte Justizminister Alberto Costa vor einem Parlamentsausschuss. Die damals dreijährige Madeleine war im Mai aus einer Ferienanlage in Praia da Luz verschwunden. Im Laufe der Untersuchungen wurde gegen drei Verdächtige amtlich ermittelt: gegen den Briten Robert Murat, der in der Nähe des Hotels wohnt, und gegen Maddies Eltern Kate und Gerry McCann. "Es ist von einem Scheitern die Rede gewesen", sagte Justizminister Costa. "Ich würde das verfrüht nennen", fügte er hinzu. Die Ermittlungen bleiben allerdings auch neun Monate nach dem Verschwinden des Kindes ohne Ergebnis. Maddies Eltern hatten jegliche Verwicklung in das Verschwinden ihrer Tochter stets entrüstet zurückgewiesen. Der Anwalt des Briten Murat sagte nach Costas Erklärung, es gebe "nicht genug Beweise für eine Anklage" gegen seinen Mandanten. Die McCanns hatten nach dem Verschwinden ihrer Tochter eine beispiellose Medienkampagne gestartet, von dem Kind fehlt aber weiterhin jede Spur. AFP, 14.02.2008
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19.03.2008 14:50
Tipp aus der Unterwelt: Taucher suchen in See nach Maddies Leiche
Foto: Reuters Nach Hinweisen aus der Unterwelt durchsuchen Taucher einen See in Portugal nach der seit Monaten vermissten Madeleine McCann. In dem See, der rund 60 Kilometer vom Ort des Verschwindens des kleinen Mädchens entfernt liegt, haben die Taucher ein Seil gefunden. Dieses könnte mit dem Fall zu tun haben, berichtet die englische Zeitung „Daily Mirror“. Finanziert wird die Suche laut „Daily Mirror“ vom portugiesischen Anwalt Marcos Correia, der auch den Tipp aus den Verbrecherkreisen erhalten haben will. Seine Unterwelt-Quellen hätten ihm versichert, Maddie sei schon wenige Tage nach ihrer Entführung in einen trüben See geworfen worden. Marcos ist überzeugt, dass der abgelegene Stausee in Barragem do Arade der richtige Ort ist. Der See ist in der Nähe von Silves, wo ein Lkw-Fahrer gesehen hat, wie eine Frau ein kleines, Maddie ähnlich sehendes Mädchen an einen Mann übergeben hat. Gleichzeitig beklagte Marcos sich über die Polizei, die seine Hinweise ignoriert habe. Schon im Dezember habe er den Tipp weitergeleitet aber es sei nichts passiert. Deshalb finanziert Marcos die am vergangenen Donnerstag begonnene Suche nun selbst. „Ich war es leid, darauf zu warten, dass sie etwas unternehmen. Also habe ich beschlossen, selbst zu handeln“, sagte Marcos dem „Daily Mirror“. Die Suche kostet ihn umgerechnet 1.600 Euro pro Tag. In dem trüben Wasser des Sees müssen sich die Taucher ganz auf ihren Tastsinn verlassen, was die Suche äußerst langwierig macht. Bisher haben sie bei ihrer Suche ein Stück Seil zu Tage gefördert, dass mit Maddies Verschwinden zu tun haben könnte.
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19.03.2008 14:44
Kripo-Chef: Madeleines Eltern voreilig verdächtigtKripo-Chef: Madeleines Eltern voreilig verdächtigt
Foto: dpa Lissabon/London (dpa) - Neun Monate nach dem Verschwinden der vierjährigen Madeleine hat der Chef der Kriminalpolizei in Portugal eingeräumt, es sei voreilig gewesen, die Eltern des britischen Mädchens formell zu verdächtigen. «Es hat ein gewisses Maß an Überstürzung gegeben. Vielleicht hätte es eine andere Bewertung geben müssen», sagte Kripo-Chef Alípio Ribeiro der Lissabonner Zeitung «Público» (Sonntagausgabe). Andererseits habe die portugiesische Polizei die besten Ermittler für diesen Fall abgestellt. Es sei jedoch Geduld gefragt. Entgegen anderslautenden Berichten sei von der britischen Polizei nie Kritik gekommen. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen in Großbritannien sei sehr gut. Der Sprecher von Madeleines Eltern, Clarence Mitchell, begrüßte die Äußerungen Ribeiros. Zugleich forderte er die portugiesischen Behörden auf, die Ermittlungen gegen Kate und Gerry McCann einzustellen. Das Verfahren gegen sie schade nicht nur deren Ruf, sondern behindere auch die Suche nach Madeleine. «Kate und Gerry sind vollkommen unschuldig und haben mit dem Verschwinden ihrer Tochter nichts zu tun», sagte Mitchell. Bislang beharrt die portugiesische Polizei darauf, dass Madeleine am 3. Mai 2007 in einer Ferienwohnung an der Algarve-Küste durch einen Unfall zu Tode kam und die Eltern die Leiche versteckten. Vier Monate nach Madeleines Verschwinden waren diese zu Verdächtigen erklärt worden. Das Paar beteuert hingegen seine Unschuld und hält daran fest, dass seine Tochter entführt wurde und lebt. Dpa, 3.02.2008
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19.03.2008 14:41
Maddie-Interview: Jetzt geht es um MillionenMaddie-Interview: Jetzt geht es um Millionen
Foto: AFP Die Eltern des verschwundenen vierjährigen Mädchens Madeleine McCann verhandeln Medienberichten zufolge mit zwei der größten amerikanischen TV-Stars über ein Exklusivinterview, das mit einer Millionengage entlohnt werden würde.
Oprah Winfrey und Barbara Walters würden sich eine „Bieterschlacht“ um Kate und Gerry McCann liefern, berichtet etwa die britische Zeitung „Daily Mail“. Im Gespräch seien angeblich 1,35 Millionen Euro. Kate und Gerry McCann würden das Honorar zur Finanzierung der weiteren Suche nach dem Kind brauchen, hieß es weiter. Der Spendenfonds „Find Madeleine“, der einst über umgerechnet rund 1,5 Millionen Euro verfügte, werde bis Juni aufgebraucht sein. Der Sprecher der McCanns, Clarence Mitchell, bestätigte laut „Daily Mail“, Vertreter von Maddies Eltern hätten mit Produzenten beider TV-Shows Gespräche geführt. Er widersprach jedoch der Ansicht, dass sie ihre Story „an den Meistbietenden verkaufen“. Geld sei bei der Entscheidung, wer das Interview bekomme, „nicht der ausschlaggebende Faktor“. Bislang sei nichts fest vereinbart worden. Die McCanns würden nur dann zustimmen, wenn die Talkshow zur Verstärkung der Suche nach ihrer Tochter beitragen würde.
MSN/dpa, 26.01.2008
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24.01.2008 23:16
Fall Maddie: Neuer Verdächtiger aufgetauchtFall Maddie: Neuer Verdächtiger aufgetaucht
Foto: Reuters In den Fall der verschwundenen Madeleine McCann kommt erneut Bewegung. Nachdem die Polizei unlängst ein Phantom-Bild des potenziellen Entführers veröffentlicht hat, melden sich jetzt weitere neue Zeugen. Wie die britische Tageszeitung „Sun“ aktuell berichtet, soll der mutmaßliche Entführer, von dem das Phantombild veröffentlicht wurde, einen Komplizen gehabt haben. So wollen Zeugen einen zweiten Mann am Hotel der McCanns in Portugal beobachtet haben. Nach Angaben der Zeugen soll dieser Mann soll wie ein Penner gekleidet gewesen sein: Heruntergekommen, in alten Klamotten. Und er erzählte den Hotelgästen die gleiche Geschichte, wie der Verdächtigte, den die Polizei nach Zeugenaussagen zeichnen ließ. Nach dieser Geschichte sammelten die Männer Geld für ein Waisenhaus. Allerdings gibt es dieses Waisenhaus nicht. Wie die „Sun“ weiter berichtet, meldeten sich über eine Telefon-Hotline zahlreiche Zeugen, die von diesem zweiten Unbekannten angesprochen wurden. Clarence Mitchel, Sprecherin von Maddies Eltern Kate und Garry McCann, sagte der „Sun“ zufolge: „Das ist eine unheimliche Entdeckung. Es könnte tatsächlich bedeuten, dass hier zwei Kinderschänder zusammengearbeitet haben. Wir werden das genau untersuchen.“
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21.01.2008 10:54
"Wer ist er"?"Wer ist er"? McCanns rufen zur Suche nach Maddie auf
Foto: Reuters London - Die Eltern der vor mehr als acht Monaten spurlos verschwundenen Britin Madeleine McCann haben einen weltweiten Aufruf zur Suche nach einem möglichen Verdächtigen gestartet. Von der Familie engagierte Ermittler veröffentlichten detaillierte Zeichnungen von einem Mann, die nach der Beschreibung eines Zeugen angefertigt wurden. Der Zeuge, ein 50-jähriger britischer Tourist, hatte ein Apartment in derselben Urlaubsanlage im portugiesischen Praia da Luz wie die McCanns und will den Mann in der Nähe des Ortes gesehen haben, an dem die damals dreijährige Maddie verschwand. Nach Angaben des Sprechers der Familie, Clarence Mitchell, ähnelt der Gesuchte zudem einem Mann, den ein anderer Zeuge in der Nacht von Maddies Verschwinden mit einem Kind auf dem Arm gesehen habe. Die Bilder zeigen einen Mann mit schulterlangem Haar und Schnurrbart. Laut Mitchell ist er Ende 30 oder Anfang 40 und stammt aus Marokko, Tunesien oder Spanien. Er sei nach Angaben des britischen Zeugen auf keinen Fall Portugiese und spreche schlechtes Englisch. "Wer ist er? Wo ist er? Wie ist seine Verbindung, wenn überhaupt, zu Madeleines Verschwinden?", fragte Mitchell auf einer Pressekonferenz. Wenn er unschuldig sei, solle er sich in seinem eigenen Interesse melden, damit er von der Liste der Verdächtigen gestrichen werden könne. "Wir glauben, dieser Mann könnte in Verbindung mit Madeleines Verschwinden stehen", sagte Mitchell. Die McCanns hatten nach dem Verschwinden ihrer Tochter eine beispiellose Medienkampagne gestartet, um auf ihren Fall aufmerksam zu machen. Die kleine Maddie war am 3. Mai aus ihrem Hotelzimmer im Süden Portugals verschwunden, während die Eltern in einem nahegelegenen Restaurant zu Abend aßen.
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07.01.2008 15:29
FREUND LOG FÜR VERDÄCHITGEN - NEUE WENDUNGMaddie: Jetzt sogar eine Deutsche offizielle Verdächtige
Foto: dpa Die Deutsche Michaela Walczuch, die Freundin des britischen Auswanderers und ersten offiziellen Verdächtigen im Fall Madeleine, Robert Murat, ist laut der portugiesischen Zeitung „24 horas“ zur offiziellen Verdächtigen erklärt worden. Ihr Alibi werde geprüft. Sie ist damit gemeinsam mit ihrem Freund und Maddies Eltern die vierte Person, die in Verdacht steht, mit dem Verschwinden der vierjährigen Madeleine etwas zu tun zu haben. Offenbar dürfte sie bereits seit November als Verdächtige gelten, meldete das portugiesische Blatt. Wie der Anwalt von Robert Murat, Francisco Pagarete, sagte, seien beide (Murat und Michaela) aus freien Stücken zur Befragung bei der portugiesischen Polizei erschienen. Man habe sie aber zu Verdächtigen erklärt, nachdem sie gesagt hatten, ihr Erscheinen würde ihnen eine bessere Verteidigungsstrategie ermöglichen. Freund log für verdächtigen MuratUnterdessen gerät der britische Auswanderer Robert Murat immer weiter unter Druck. Wie die britische Zeitung „Sun“ berichtet hat ein Freund Murats für den Verdächtigen gelogen. Gegenüber der Polizei gab Murats Kumpel an, als Maddie verschwand, in einer Bar in der Nähe der Ferienwohnung der McCanns gemeinsam mit dem 34-Jährigen gewesen zu sein. Murat aber selbst hatte stets behauptet, zur fraglichen Zeit zu Hause gewesen zu sein. Die jüngsten Erkenntnisse der Polizei sprechen davon, dass Murat die Bar betrunken verlassen habe, hieß es weiter. Zuvor hatten bereits neun Zeugen unabhängig von einander angegeben, den britischen Auswanderer in der Nähe der Ferienwohnung der McCanns gesehen zu haben.
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