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| Elvis Presley (1935 - 1977) | ||
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23.08.2007 10:25
Musikvideo´s mit Gänsehauteffekt!!!1. Elvis und Lisa Marie Presley "In the ghetto" 2. Elvis und Lisa Marie Presley "Don´t cry daddy" 3. Lisa Marie Presley "Dance with my father"
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17.08.2007 10:22
Zitate
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16.08.2007 15:47
Elvis Presley Biografie
Elvis´Geburtshaus in Tupelo Elvis Aaron Presley und sein Zwillingsbruder, der wenige Stunden nach der Geburt verstarb, kamen am 8. Januar 1935 in East Tupelo, im ländlichen Mississippi zur Welt. Die Eltern von Elvis, Gladys und Vernon Presley, waren strenggläubige, arme Farmer.
Der zweijährige Elvis mit seinen Eltern Elvis sang im Chor der Fundamental Assembly of God. Mit 10 gewann er einen Gesangswettbewerb. 1946 lernte er das Gitarrenspiel.
Elvis im Alter von 12 Jahren Wichtig für seine musikalische Entwicklung war die Entscheidung seiner Eltern, 1949 an die selbsternannte "Geburtsstätte des Blues", Memphis in Tennessee, zu ziehen. 1949 ging er dort auf die High School. Viel Zeit verbrachte er in der "schwarzen" Nachbarschaft, wo er die Musik von B.B. King, Furry Lewis und anderen Bluesmusikern in den Clubs an der Beale Street in sich aufsog. Nach der Beendigung der Schule 1953 arbeitete Elvis einige Monate lang als Lastwagenfahrer. Noch im gleichen Jahr sah er bei den Sun Studios die Tafel: "Make your own records - $2 for 4 songs". Elvis ging hin und nahm That's When Your Heartache Begins und My Happiness auf, der Legende nach als Geburtstagsgeschenk für seine geliebte Mutter.
Elvis zur Zeit seiner Schulentlassung Am 4. Januar 1954 kehrte Elvis in die Sun Studios zurück und nahm I'll Never Stand In Your Way und Casual Love Affair auf. Diesmal merkte sich Sam Phillips, der Besitzer der Firma, die Adresse des Sängers, denn er suchte schon lange nach einem weissen Künstler, der wie ein schwarzer singen konnte. Im September 1954 hatte Elvis seinen zweiten regionalen Hit mit Good Rockin' Tonight. 1955 wählten ihn die amerikanischen Diskjockeys bereits zum vielversprechendsten Country & Western-Künstler der USA. Am Ende von 1955 kaufte der holländische illegale Immigrant Colonel Parker Elvis für $35,000 aus seinem Vertrag mit Sam Phillips heraus und verschaffte ihm sofort einen lukrativeren mit dem Branchenriesen RCA. In Nashville nahm Elvis die ersten Songs für RCA auf, darunter I Got A Woman, Heartbreak Hotel und I Was The One. Am 2. Februar 1956 gab Elvis sein TV-Debüt in der Stage Show der Dorsey Brothers auf dem Sender CBS. Elvis präsentierte seine neue Single Heartbreak Hotel - ein Auftritt, der die Geschichte des Rock 'n' Roll veränderte. Im Gegensatz zu einem Sänger wie Bill Haley schien Elvis, laut, aggressiv und sexy, vor allem durch seinen Hüftschwung, der die Mädchen aus dem Häuschen brachte. Für viele Eltern waren die subtil-erotischen Shows von Elvis vulgär und eine Gefahr für ihre Kinder. Für die junge Generation dagegen war Elvis Presley der neue Messias am Musikhimmel.
Das Anwesen Graceland in Memphis Der Sänger wurde im darauffolgenden Jahr zum Militär eingezogen, wo er am 24. März 1958 einzurücken hatte.
Elvis als G. I.
1961 verkündete Colonel Parker, dass Elvis nicht mehr auf Tournee gehen werde; dies sollte tatsächlich acht Jahre lang der Fall sein. Stattdessen begann der King eine Karriere als B-Movie-Star (Rolling Stone), mit Filmen wie Blue Hawaii und Fun In Acapulco. Total spielte Elvis in 33 Filmen mit, 21 davon wurden in den Jahren 1961 bis 1968 gedreht. Anfangs 1964 kaufte sich der King für $550,000 die Hochseeyacht USS Potomac, die einst dem amerikanischen Präsidenten FDR gehört hatte. Im März 1965 feierten Elvis Presley und Colonel Parker das zehnjährige Bestehen ihrer Partnerschaft. Am 1. Mai 1967 heiratete Elvis seine langjährige Freundin, die damals 21-jährige Priscilla Beaulieu.
Die Hochzeit mit Priscilla fand im engsten Freundeskreis statt Am 1. Februar 1968 kam die Tochter Lisa Marie auf die Welt, die später Schlagzeilen machen sollte, weil sie in einer bizarren Episode für eine kürzere Zeit die Ehefrau von Michael Jackson wurde, der damals gerade wegen angeblich unziemlichen Beziehungen zu Kindern im Schussfeuer stand.
Töchterchen Lisa Marie wird geboren In den späten 1960er Jahren drehte Elvis einen Film nach dem anderen, allein 1968 war er in Stay Away Joe, Speedway und Live A Little, Love A Little zu sehen. Am 3. Dezember 1968 gab der King sein Comeback als Live-Entertainer in einer NBC TV-Show. Im Februar 1972 trennten sich Elvis und Priscilla.
Elvis und Priscilla am Tag der Scheidung Am 14. Januar 1973 schaute angeblich ein Drittel der Weltbevölkerung, darunter auch der Schreibende, die TV-Live-Übertragung per Satellit der Elvis-Show Aloha From Hawaii. Allein 1972 gab er 164 Live-Konzerte. Nach seiner Scheidung zog sich Elvis immer mehr nach Graceland, in einsame Villen und Hotelsuiten zurück. Seine Live-Auftritte wurden schwächer, sein Gewicht nahm zu - teilweise auf 250 Pfund. Der King griff auch vermehrt nach Pillen, die er sich von verschiedenen Ärzten gleichzeitig verschreiben liess. Die Anzahl der Shows, die aus gesundheitlichen Gründen abgesagt werden musste, nahm zu. Dennoch gab er am Neujahrstag 1976 das Konzert vor der für ihn grössten Zuschauerkulisse: 60,000 Fans hörten ihn im Sportstadion von Pontiac, Michigan. Seine letzte Aufnahme machte Elvis im April 1977 nach einem Konzert in Saginaw, Michigan. Sein letztes Konzert gab er in der Market Square Arena in Indianapolis am 26. Juni 1977. Elvis Aaron Presley starb am 16. August 1977 in seinem Badezimmer in Graceland, wo ihn seine Verlobte Ginger Alden fand. Offiziell starb Elvis an "cardiac arrhythmia" - ein Euphemismus für seinen jahrelangen Medikamentenmissbrauch, der zusammen mit seinem ungesunden Lebensstil zu seinem frühen Tod führte. 80,000 Fans kamen zu seiner Beerdigung am 18. August 1977 nach Graceland.
Elvis´Grabstätte im "Meditation Garden" von Graceland
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16.08.2007 15:15
Seine Stimme "Mit meiner Stimme an sich hat das gar nicht so viel zu tun, sondern vielmehr mit der Art, wie ich sie einsetze", erklärte sich Elvis seinen Erfolg. Sein Gesangstil war geprägt von den musikalischen Eindrücken seiner Kindheit: Er hörte Country- und Popmusik im Radio, aber auch schwarze und weiße Gospel-Musik in den Kirchen in der Nachbarschaft. Er beschäftigte sich mit dem Blues der Beale Street und hörte sich die Mario-Lanza-Platten seiner Mutter an. All diese Einflüsse verschmolz er zu seinem eigenen Stil, der so viele musikalische Facetten vereinte, dass es nicht möglich war, ihn in eine Schublade zu stecken. Keiner hat es je geschafft, diesen Stil zu kopieren und Elvis hat damit nicht nur die amerikanische Musikszene nachhaltig verändert. ![]() Seine Sessions Einer der visionärsten Musikproduzenten, Sam Phillips von Sun Records, sagte einmal: "Wenn ich einen Weißen finden könnte, der wie ein Schwarzer klingt und das Musikgefühl eines Schwarzen besitzt, könnte ich eine Milliarde Dollar verdienen". Im Jahr 1953 fand er genau das, was er suchte und noch viel mehr, in einem jungen Mann namens Elvis Presley, der in seinem Studio Songs für seine Mutter einspielte. Philipps war so begeistert, dass er ihn in den kommenden Monaten mehrfach zu Aufnahmen einlud. Während einer Session mit Scotty Moore und Bill Black, stimmte Elvis plötzlich "That's All Right" von Arthur Crudup an. Unter Sams Anleitung und inspiriert von der Kreativität seiner Musikerkollegen entwickelte Elvis aus dem Augenblick heraus eine völlig neue Art und Weise, Musik zu produzieren, die seine gesamte Karriere prägte: ohne feste Regeln, ohne zeitliche Einschränkung, ohne jegliche Einflussnahme von außen. Es zählte einzig und allein das richtige Feeling. Die künstlerische Freiheit, die Musiker heute genießen, haben sie der wegweisenden Vorgehensweise von Elvis zu verdanken. ![]() Seine Musik Obwohl er nur elementare Gitarren- und Klavierkenntnisse besaß, produzierte er fast alle seiner Musikstücke selbst. Elvis war auch nie wirklich daran interessiert, seine Fähigkeiten als Musiker auszubauen. In den Anfangsjahren seiner Karriere spielte er noch akustische Gitarre, sowohl auf der Bühne als auch im Studio. Später setzte er sich nur mehr für einige wenige Stücke ans Klavier und spielte im Song "Baby, I Don't Care" den E-Bass. Dafür verfügte Elvis über das Talent, versierten Musikern genau sagen zu können, wie sie etwas spielen sollten, damit es wie in seiner Vorstellung klang. Die Liste der Studio- und Konzertmusiker, mit denen er während seiner Karriere auftrat, umfasst die Besten der Besten. Doch immer war es Elvis selbst, der bestimmte, in welche Richtung die Musik gehen sollte. ![]() Seine Show Die Live-Shows von Elvis haben unzählige Musiker inspiriert. Man denke nur an Ricky Martins Auftritt bei der Grammy-Verleihung 1999, an Mick Jagger, wenn er über die Bühne stolziert oder an Michael Jacksons Tanzstil, wenn er auf die Zehenspitzen springt und das Becken nach vorne drückt. Elvis ist allgegenwärtig. Sein Stil, seine Gesten, sein Ausdruck. Seine Art zu singen und sein Aussehen machten einen Teil des Erfolgs aus, aber es war seine Bühnenshow, die die Mädchen außer Rand und Band brachte wie nichts zuvor. Bis die Zensur einschritt und die Fernsehkameras nur noch seinen Oberkörper zeigten. Los ging es bei seiner ersten größeren Show am 30. Juli 1954 im Overton Park in Memphis: Elvis begann beim Singen mit den Beinen zu wackeln. Als er merkte, welche Wirkung er damit auf sein Publikum hatte, baute er das Ganze bei den folgenden Gigs aus. Er bewegte lasziv seine Hüften, sang auf den Knien, steigerte seine Gestik und baute immer wieder Neues in seine Shows ein - unter anderem Karate-Bewegungen. Seine Show ist noch heute Vorbild für unzählige Rockmusiker und für die nicht enden wollende Reihe von Imitatoren. ![]() Seine Filme Elvis war der erste Schauspieler, der eine Million Dollar für einen Film erhielt. Seine Streifen waren erfolgreich und doch hatte er sich seine Filmkarriere anders vorgestellt: Nachdem er in seinem Filmdebüt "Love Me Tender" zu Gesangseinlagen gezwungen wurde, wollte er mit "Jailhouse Rock" und "King Creole" auch als Schauspieler ernst genommen werden. Das Potenzial dazu hätte er gehabt, aber es kam ganz anders: Nach seiner Zeit in der Army stand Elvis zwar in seriösen Rollen vor der Kamera, die Filme "Flaming Star" und "Wild In The Country" überzeugten das Publikum jedoch nicht im Gegensatz zu den Musik-Streifen "G.I. Blues" und "Blue Hawaii", die überaus populär waren. Auf der Leinwand war er fortan in nichts sagenden Rollen zu sehen. Die Filme waren Kassenschlager, obwohl Handlung und Songs von Mal zu Mal schlechter wurden. Deshalb verbuchte Elvis seine Schauspielkarriere als komplette Enttäuschung, obwohl es vom kommerziellen Standpunkt betrachtet ganz anders aussah. ![]() Sein Stil Der spöttische Mundwinkel, ein schiefes Grinsen - halb Drohung, halb Aufforderung -, die Koteletten, das Lederoutfit, das Glucksen in der Stimme, das Image des Wilden: Alle Jungs wollten so sein wie er, alle Mädchen wollten ihn haben. Billy Idol übernahm das Grinsen, Luke Perry machte die Koteletten zu seinem Markenzeichen, der Fonz zog sich die Lederjacke über, The Clash kopierten ein Album-Cover und Elvis Costello benannte sich sogar nach ihm. Niemand zuvor hatte in Sachen Coolness so sehr den Ton angegeben, wie Elvis es tat. Seine Auftritte bei den "Country Package Tours" im Jahr 1955 inspirierten viele junge Musiker. Für Männer wie Carl Perkins, Jerry Lee Lewis und Buddy Holly ging es damals nicht darum, seine Musik und Show zu kopieren, vielmehr bereitete er ihrem Erfolg den Weg. Elvis ist und bleibt eine Inspirationsquelle für Künstler auf der ganzen Welt - Bruce Springsteen, Bono von U2 und Jim Morrison gehören dazu. Und John Lennon sagte einmal: "Before Elvis there was nothing". ![]()
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